Über Berufsbilder

Ein leistungsstarkes Team freut sich auf Ihre Aufgaben.

Die professionelle Betreuung und Abwicklung von Personalaufgaben verlangt – neben hohen Standards beim Qualitätsmanagement – vor allem auch ein Team von qualifizierten und einsatzbereiten Mitarbeitern.

Wir sind stolz darauf, dass wir auf 30 Jahre zurückblicken können, in denen unser Team stets lösungsorientiert im Sinne unserer Auftraggeber und Bewerber gehandelt hat. Weiter so!

Gewerblich

Handwerklich

Kaufmännisch

Transport

Chemikant/in

Chemikanten arbeiten in allen Bereichen der chemischen Industrie, etwa bei Pharmaunternehmen und in der Kunst­stoff­verarbeitung. Dort sind sie sowohl in der Produktion als auch in Laboren oder in der Entwicklungstechnik tätig. Die Aufgabe eines Chemikanten ist die Herstellung chemischer Grundstoffe. Chemikanten überwachen den Produktionsprozess, bedienen Maschinen und Anlagen und warten und reinigen diese auch im Bedarfsfall. Chemikanten nehmen während des Fertigungsprozesses Proben, messen und kontrollieren die Produkte.

CTA - Chemisch-technische/r Assistent/in

Die eigentliche Arbeit eines CTA besteht aus der Arbeit im Labor. Hier werden Versuche vorbereitet und durchgeführt.
In Betriebslaboratorien untersuchen CTA Proben der verwendeten Roh- und Hilfsstoffe, der Zwischenprodukte und der hergestellten Produkte.

Im Bereich der Forschung und Entwicklung sind CTA maßgeblich an der Entstehung und Weiterentwicklung chemischer Produkte beteiligt. CTA sind somit ein wichtiger Teil der Betriebsüberwachung und des Qualitätsmanagements. Je nach Branche gewinnt das Thema Umweltschutz zunehmend an Bedeutung. Ein wichtiges Arbeitsfeld des CTA ist daher die Zusammenarbeit mit Umweltschutztechnikern, um gewährleisten zu können, dass die hergestellten oder auch verarbei­teten Produkte keine schädlichen Einflüsse auf unsere Umwelt haben.

Fachlagerist/in

Fachlageristen nehmen Güter an und stellen Warenlieferungen für den Versand zusammen. Ihre Arbeitsorte sind die Laderampen und Lagerhallen bei Speditionen und Logistikdienstleistern. Fachlageristen kümmern sich die Annahme der Güter, die meist per LKW geliefert werden und prüfen anhand der Begleitpapiere, ob die Lieferung in der richtigen Art, Menge und Qualität vorliegt. Dann werden die Waren sachgerecht eingelagert, d.h. sortiert, registriert und ihrem richtigen Bestimmungsort im Betrieb zugeführt.

Umgekehrt werden ausgehende Waren vom Fachlageristen zusammengestellt (kommissioniert), für den Transport verpackt und die Begleitpapiere erstellt. Als Arbeitshilfsmittel verwenden Fachlageristen meist Transportmaschinen (z.B. Gabelstap­ler). Gleichwohl kann es auch vorkommen, dass Waren per Hand bewegt werden müssen.

Kommissionierer/in

Kommissionierer sind in den meisten Produktions- und Handelsunternehmen tätig. Ihre Aufgabe ist das Bearbeiten der Warenbestellungen oder Versandaufträge und das Vorbereiten der Waren für den Transport. Auf Grund der Bestellungen holen sie die Waren aus dem Lager, prüfen diese auf ihre Beschaffenheit und kontrollieren die Vollständigkeit. Meistens müssen sie die Waren für den Transport verpa­cken.

Mit EDV- Geräten buchen sie die im Lager entnommenen Waren aus um die Lagerbestandsliste immer aktuell zu halten. Ihre Arbeiten führen sie meistens mit Fördermitteln oder Umschlaggeräten aus, die sie oft selbst warten und pflegen müssen.

Maschinen- und Anlagenführer/in

Maschinen- und Anlagenführer/innen richten Produktionsmaschinen und -anlagen ein und bedienen sie. Sie arbeiten in industriellen Produktionsbetrieben verschiedener Branchen, vor allem in der Metall-, Kunststoff-, Pharma-, Nahrungs-
mittel-, Fahrzeugbau-, Druck- und Textilindustrie. Sie bestücken die Maschinen mit Material, überwachen während der Produktion die Einstellungs- und Produktionsdaten und achten auf etwaige Funktionsstörungen der Maschine. In regel­mäßigen Abständen müssen die Maschinen vom Bediener gereinigt, geschmiert und gewartet werden.

Produktionshelfer/in

Produktionshelfer ohne nähere Tätigkeitsangabe arbeiten in den Produktionsbetrieben aller Branchen und führen in der Regel einfache und zuarbeitende Tätigkeiten aus. In den Handwerksbetrieben oder industriellen Unternehmen helfen sie den Fachkräften beim Herstellen verschiedener Erzeugnisse.

Beim Bearbeiten von Rohstoffen oder Ausgangsmaterial, wie Metall, Kunststoff, Glas oder Lebensmitteln, leisten sie die Zuarbeiten, indem sie das benötigte Material usw. aus dem Lager holen. Außerdem helfen sie beim Einstellen der Produk­tionsanlagen, verrichten Transportarbeiten und helfen bei der Qualitätskontrolle mit. Meistens bedienen sie die Maschinen selbstständig und überwachen den Maschinenlauf.

Sandstrahler/in

Der Sandstrahler arbeitet meist in metallverarbeitenden Produktionsbetrieben, teilweise aber auch auf Baustellen, wo es z.B. um die Entrostung von Metall geht. Aufgabe ist es, Oberflächen von z.B. Stahlbau-Konstruktionen mittels Strahlmittel (Sand, Granulat, Stahl, Trockeneis usw.) von Rost, Farbe, Zunder und anderen Verunreinigungen zu befreien und eine Auf­rauung dieser zu erzeugen. Das zu verwendende Strahlmittel ist abhängig von der zu reinigenden Oberfläche, aber auch von der Art der Verunreinigung. Das Strahlmittel wird mithilfe eines starken Luftstrahls aus einem Kompressor stark beschleu­nigt. Wenn das Strahlmitttel zusammen mit dem Luftstrahl mit sehr hoher Geschwindigkeit auf die Oberfläche trifft, wer­den die Verunreinigungen abgelöst und fortgetragen.

Servicekraft

Die Servicekraft ist in Hotels, Gaststätten, Heimen und Catering- Unternehmen, aber auch im Lebensmittelhandel tätig. Im Gastgewerbe beraten sie die Gäste zu den Speisen und Getränken und nehmen die Bestellungen auf. Bevor die ersten Gäste eintreffen bereiten sie den Speisesaal vor, d.h. sie stellen die Tische zurecht und decken die Tische ein.

Wenn die Gäste anwesend sind schenken sie Getränke ein, geben die Bestellung weiter und servieren die fertigen Speisen sobald sie aus der Küche kommen. Danach räumen sie die Tische ab und legen bei Bedarf neue Tischwäsche auf.

Gabelstaplerfahrer/in

Einer der bekanntesten Berufe im Lager dürfte wohl der des Staplerfahrers sein. Sollen schwere Lasten bewegt oder verla­den werden, muss oft ein Gabelstapler her. Fast keine Spedition und kein größeres Unternehmen kommt ohne Stapler und Gabelstaplerfahrer aus. Staplerfahrer transportieren und stapeln Waren auf dem Gelände des Unternehmens, auf LKWs oder in Container.

Die Waren sind meist auf Paletten gelagert. Es gibt mehrere verschiedene Arten von Gabelstaplern, vom Gegengewichts­stapler bis zum Hochregalstapler, genauso wie verschiedene Antriebsarten. Bei jedem Staplertyp sind stets die Eigenheiten zu beachten.

Zimmermädchen/Roomboy

Das Zimmermädchen und der Roomboy arbeiten in Hotels, Krankenhäusern und in Ferienzentren. Zu ihren Aufgaben gehört das Beziehen der Betten sowie das Reinigen der Gästezimmer. Sie sorgen dafür, dass immer genug frische Handtücher vor­handen sind und füllen die fehlenden Hygieneartikel nach. Weitere Aufgaben sind für Sauberkeit in den öffentlich zugäng­lichen Bereichen zu sorgen.

Elektriker/in bzw. Elektroniker/in

Elektroniker arbeiten in Elektrobetrieben, in der Elektroindustrie, in der Automobilindustrie, im Maschinenbau oder im Facility Management. Bereits während ihrer Ausbildung spezialisieren sich Elektroniker in einer der folgenden drei Fach­richtungen Informations- und Telekommunikationstechnik, Energie- und Gebäudetechnik und Automatisierungstechnik.

Die Aufgaben richten sich nach der jeweiligen Fachrichtung. Sie installieren, warten und reparieren elektrische Betriebs-, Produktions- und Verfahrensanlagen, von Schalt- und Steueranlagen über Anlagen der Energieversorgung bis zu Einrichtungen der Kommunikations- und Beleuchtungstechnik.

Gebäudetechniker/in

Das Berufsbild von einem Gebäudetechniker/in der Fachrichtung Elektro wird von zahlreichen Tätigkeiten im Bereich der elektrischen Energieversorgung von Gebäuden geprägt. So installieren sie zum Beispiel Beleuchtungsanlagen, Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen, Steuerungs- und Regelanlagen sowie die Anschlüsse und Sicherungen für Waschmaschinen
usw. Mit diesen und zahlreichen anderen Tätigkeiten stellen sie in den Gebäuden aller Art die elektrische Energiever­sorgung sicher und sorgen für die reibungslose Funktion der sonstigen elektrotechnischen Anlagen.

Zu ihren weiteren Aufgaben gehört zum Beispiel die Planung und Koordination der Arbeitsabläufe, die Ermittlung des Materialbedarfs, die Einhaltung der Sicherheits- und Unfallschutzvorschriften sowie die Durchführung der Wartungen, Instandhaltungen und Reparaturen.

Heizungsmonteur/in

Hinter dem umgangssprachlich verwendeten Begriff Heizungsmonteur verbirgt sich das Berufsbild des Anlagenmechanikers für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Ein Heizungsmonteur deckt das gesamte Spektrum der Heizungstechnik ab. Er kümmert sich um die Installation der Heizungsanlagen, fertigt Entwürfe an und plant die Montage. Der Heizungsmonteur montiert die Heizkörper und sorgt dafür, dass sie sofort einsatzbereit sind. Er schließt die Heizungssysteme an, verlegt die entsprechenden Rohre und isoliert diese ordnungsgemäß. Zudem installiert er die Temperaturregler und andere Bedien­elemente. Darüber hinaus ist er der richtige Ansprechpartner, wenn Ihre Heizkörper defekt sind und repariert werden müssen. Er überprüft die Heizwerte und sorgt wieder für eine störungsfreie Regelung der Heizungsanlage.

Maler/in und Lackierer/in

Maler und Lackierer gestalten Fassaden und Innenräume von Gebäuden und behandeln Oberflächen aller Art mit Farb- oder Schutzschichten. Die Tätigkeit von Malern und Lackieren umfasst zum Einen das Beschichten und zum Anderen das Bema­len. Beim Beschichten wird die Oberfläche zuerst vorbehandelt und daraufhin wird ein Belag wie z.B. eine Tapete aufge­bracht. Beim Bemalen werden die Oberflächen je nach Notwendigkeit mit Grundier-, Farb- oder Lackschichten behandelt um sie z.B. vor Rost zu schützen oder zu verschönern.

Die Arbeit findet sowohl innen als auch außen, in Werkhallen, Spritzkabinen, auf Gerüsten aber auch in Wohnungen statt. Das Einsatzgebiet erstreckt sich vom Maler in einem kleinen Handwerksbetrieb bis hin zu einem Lackierer in einem großen Industriekonzern.

Metallbauer/in

Metallbauer befassen sich mit allen Formen und Arten der Metallbearbeitung. Hierbei sind Schmieden, Löten, Schweißen, Glühen oder Schrauben die typischen Tätigkeiten. Es existieren die folgenden Fachrichtungen:

- Metallbauer/in Fachrichtung Konstruktionstechnik

- Metallbauer/in Fachrichtung Nutzfahrzeugbau

- Metallbauer/in Fachrichtung Metallgestaltung

Trotz unterschiedlicher Fachrichtungen sind Metallbauer grundsätzlich Experten für die Herstellung von Metall- und Stahlkonstruktionen und arbeiten in Handwerk und Industrie. Die Aufgaben eines Schlosses bzw. Metallbauers sind grundsätzlich dreigeteilt und umfassen Fertigung, Montage und Reparatur. Unabhängig von der Fachrichtung müssen Metallbauer zunächst Maß nehmen, Skizzen und technische Zeichnungen anfertigen, Bauteile zuschneiden und sie
durch Umformen oder Pressen in die richtige Form bringen. Anschließend werden Metall und Stahl verschweißt, ver­schraubt, gelötet oder genietet und oberflächenbehandelt. Sie fertigen die einzelnen Bau- und Zubehörteile vor und montieren diese zum Endprodukt.

Schweißer/in

Schweißer/innen verbinden bzw. montieren Anlagen- und Konstruktionsbauteile mit Hilfe unterschiedlicher Schweißver­fahren. Die zu verbindenden Teile sind meistens aus Metall, zunehmend auch aus bestimmten Kunststoffsorten. Sie arbeiten meist in Metall verarbeitenden Betrieben wie Schlossereien oder Schweißereien oder in Metallbauunternehmen. Je nach Arbeitsauftrag kommen unterschiedliche Schweißverfahren (wie Gas-, Elektro-, Kunststoffschweißen) zur Anwen­dung. Sie müssen über gute Materialkenntnisse verfügen und verschiedene Schweißverfahren beherrschen. Je nach Arbeitsauftrag kommen unterschiedliche Schweißverfahren zur Anwendung. Sie arbeiten typischerweise in der Vormontage in Werkshallen, in der Endmontage auf Baustellen bzw. dem Montageort.

Außendienstmitarbeiter/in

Außendienstmitarbeiter/-in findet man in fast allen Wirtschaftsbranchen. Die hauptsächliche Tätigkeit besteht aus dem Besuch der Bestandskunden und dem gewinnen von Neukunden. Dies erfordert in den meisten Fällen eine hohe Reise­bereitschaft seitens des Außendienstmitarbeiters. Bei den Kunden vor Ort stellen sie neue Produkte vor, nehmen aktuelle Bestellungen entgegen und geben je nach Produkt auch Schulungen dazu.

Durch eine kompetente Beratung und eine aufmerksame Betreuung binden sie die Kunden an die Produkte oder Dienstleis­tungen des Herstellers. Ein guter Umgang und ein feines Gespür für den Bedarf des Kunden sind Voraussetzung um in die­sem Beruf erfolgreich zu sein.

Bürokaufmann/-frau

Der Bürokaufmann/-frau erledigt alle kaufmännisch-verwaltenden und organisatorischen Arbeiten in Unternehmen verschie­dener Wirtschaftszweige und Branchen. Sie sind in der allgemeinen Verwaltung, Sekretariat, Buchhaltung und der Personal­abteilung eingesetzt.

Typische Aufgaben eines Bürokaufmanns ist die Rechnungserstellung, Überwachung der Zahlungseingänge, Schriftverkehr sowie Terminplanungen. Ein Bürokaufmann sollte daher über ein gutes Organisationstalent verfügen und mit den gängigen Softwareanwendungen vertraut sein.

Call Center Agent/in

Call Center Agents arbeiten die meiste Zeit des Tages mit ihrer Stimme am Telefon. Wer diesen Beruf ergreifen möchte sollte akzentfrei sprechen, eine angenehme Telefonstimme besitzen, überzeugend am Telefon auftreten, sowie viel und gerne telefonieren. Auch müssen sie stets freundlich und zuvorkommend am Telefon agieren.

Im Inbound – Bereich nehmen die Call Center Agents bei Service- und Hotlinediensten die Anrufe von Kunden entgegen. Hierbei führen sie Beratungsgespräche, nehmen Reklamationen oder Bestellungen entgegen und erteilen Auskunft über Produkte und Dienstleistungen.

Im Outbound – Bereich ist es die Aufgabe der Call Center Agents, bestehende oder auch neue Kunden anzurufen und diesen überzeugend Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen.

Ein weiteres Arbeitsgebiet für Call Center Agents ist die Markt­forschung, wo sie Befragungen zu unterschiedlichsten Themen durchführen.

Fachberater/in - Vertrieb

Die hauptsächliche Aufgabe von Fachberatern im Vertrieb ist es, Privat- und Geschäftskunden zu beraten und zu betreuen, mit dem Ziel, Vertragsabschlüsse zu erzielen.

Zu ihren Tätigkeiten gehört es, Marktchancen und potenzielle Kunden zu identifizieren, Beratungs- und Verkaufsgespräche zu führen, Abschlüsse zu erzielen sowie Vertriebsaktivitäten zu organisieren und umzusetzen. Dabei vertreten sie das Unternehmen nach außen hin und sind erster Ansprechpartner für die Kunden. Abhängig von Produkt und Branche können Fachberater auch für die Einrichtung der Produkte und die Einweisung der Kunden zuständig sein. Aufgaben wie die Beratung über Service- und Leasingangebote, Finanzierungsmöglichkeiten, der Abschluss von Verträgen und die Bearbeitung von Reklamationen in ihren Zuständigkeitsbereich.

Facility Manager/in

Facility Manager betreuen große Gebäude und Anlagen (z.B. Bürogebäude, Hotels, Werke und Einkaufszentren). In den Aufgabenbereich fallen dabei sowohl technische Belange als auch kaufmännische Aspekte, mit dem Ziel, Gebäude optimal zu bewirtschaften. Sie arbeiten überwiegend in Serviceunternehmen im Bereich des Gebäude-Managements und der Immobilienverwaltung, Ingenieur- und Planungsbüros sowie Bauunternehmen.

Facility Manager sorgen für die bestimmungsgemäße und pflegsame Verwendung von Gebäuden und Anlagen. Zumeist vom Gebäudeeigentümer beauftragt, kümmern sie sich um Ordnung und Sauberkeit im Haus. Zu den typischen Aufgaben des Facility Managers gehören einfache handwerkliche Reparaturen sowie verwaltungstechnische Aufgaben wie die Kontrolle der Strom- und Wasserzähler und das Erstellen von Übergabeprotokollen bei Mieterwechseln.

Handwerkliches Geschick und kommunikatives Einfühlungsvermögen beim Umgang mit den Hausbewohnern sind wichtige persönliche Voraussetzungen zur Ausübung des Berufs.

Industriekaufmann/-frau

Industriekaufleute sind in Unternehmen fast aller Branchen und Größen anzutreffen. Ihr Aufgabenfeld erstreckt sich über alle Funktionen und die komplette Wertschöpfungskette eines Unternehmens. Sie unterstützen sämtliche Unternehmens­prozesse aus betriebswirtschaftlicher Sicht, von der Auftragsanbahnung bis zum Kundenservice nach Vertragsabschluss.

Industriekaufleute sind in den typischen kaufmännischen Kernfunktionen Marketing und Absatz, Beschaffung und Logistik und Personal sowie als Verbindungsglied zu Fachabteilungen tätig.

IT-Vertriebsbeauftragte/r

Die IT- Vertriebsbeauftragten sind meistens bei Unternehmen in der Hard- und Softwarebranche beschäftigt. Das kann zum einen bei Herstellern von IT-Komponenten, bei Softwaredienstleistern oder im Handel mit IT-Produkten sein. Ihre Aufgabe ist es, die Kunden bei der Wahl von Soft- und Hardware oder von Services zu beraten und mit diesen zusammen individuelle Lösungen zu entwickeln. Die Kundeninteressen werden von ihnen dokumentiert, der Bedarf wird analysiert und dem Kunden werden geeignete Produkte präsentiert.

Sie erarbeiten individuelle Lösungen und prüfen diese auf die Durchführbarkeit sowie deren Wirtschaftlichkeit. Danach führen sie die Kostenkalkulation durch und erstellen das Angebot für den Kunden. Anschließend führen sie die Vertrags­verhandlungen. Vertriebsseitig führen sie die Projektleitung durch, überwachen die Leistungserstellung und koordinieren den Einkauf externer Leistungen. Während der Leistungserstellung sind sie die Ansprechpartner für den Kunden. Wenn sie die Leistungen an den Kunden übergeben haben, organisieren sie die Einweisung und planen Schulungen. Neben diesen Tätigkeiten wirken sie bei der Festlegung von Vertriebszielen mit indem sie die Vertriebsstrategie analysieren und auch koordinieren.

Mediaberater/in

Mediaberater sind in Verlagen in der Kundenakquise und in der Betreuung der Bestandskunden tätig. Sie pflegen den Kundenkontakt, aktualisieren ihre Kunden- und Adressdateien und verkaufen Anzeigen in Printprodukte oder deren Online-Ausgaben. Sie müssen die spezifische Werbewirkung ihrer Titel und Produkte kennen und beraten ihre Kunden in der Anzeigengestaltung, wenn es um die Verwendung von Logos, Fotos, Schriftarten und gestalterischen Elementen geht. Aber gerade im Online-Segment ist die Arbeit eines Mediaberaters besonders anspruchsvoll. Die Vielfalt an Möglichkeiten im Internet zu werben erfordert eine hohe Beratungskompetenz des Mediaberaters, da Online-Werbung nicht mehr nur Banner und Pop-Ups umfasst, sondern viele weitere Möglichkeiten bietet, Werbeflächen zu buchen und zielgerichtet bestimmte Zielgruppen anzusprechen.

Voraussetzung sind die Freude am Umgang mit Menschen, Kontaktfreudigkeit, Teamfähigkeit, Kundenorientierung und ein sicheres Auftreten. Von Vorteil sind fundierte Kenntnisse im kaufmännischen, gestalterischen, medientechnischen und typografischen Bereich. Ein Mediaberater im Online-Bereich benötigt zusätzlich auch sehr gute Internet- und PC-Kenntnisse.

Sachbearbeiter/in

Sachbearbeiter sind in der Verwaltung und nahezu allen Betrieben der Wirtschaft tätig. Dort arbeiten sie beispielsweise im Bereich der Büroorganisation, in der kaufmännischen Sachbearbeitung, im Personalwesen oder im Sekretariat und unter­stützen dabei das mittlere Management.

Dabei wenden sie solide wirtschaftliche und büroorganisatorische Kenntnisse an und gehen mit betriebswirtschaftlicher Software, Textverarbeitungs- und Tabellenkalkulationsprogrammen um. Darüber hinaus unterstützen oder führen sie, je nach Erfahrung und Einsatz, die Verhandlungen mit Kunden und Lieferanten.

Ferner sollte man gute Umgangsformen, Organisationstalent, Zuverlässigkeit und betriebswirtschaftliches Grundverständnis mitbringen.

Sekretär/in

Ein Sekretär und eine Sekretärin entlasten mit ihren Tätigkeiten die Manager eines Unternehmens oder unterstützen eine ganze Abteilung. Trotz der verschiedenen Ausbildungsqualifikationen, die zum Berufsbild der/s Sekretär/in führen, lassen sich einige typische Aufgabengebiete und Tätigkeitsprofile zusammenstellen. Sekretärinnen arbeiten in Unternehmen aller Größen und Branchen, sowie in vielen Bereichen der Verwaltung.

Typische Aufgaben sind das Zeitmanagement der Vorgesetzten, Führen der Korrespondenz, allgemeine Verwaltungs- und Organisationsaufgaben sowie das Reisemanagement. Das Aufgabenfeld hat sich in den letzten Jahren erweitert, hierbei sind unter anderem allgemeine Sachbearbeitungsaufgaben, aber auch die Mitarbeit an Projekten und Präsentationen hinzuge­kommen Welche der einzelnen Tätigkeiten im Vordergrund stehen, hängt vom jeweiligen Unternehmen und oft auch von der Abteilung ab. Auch die Berufsbezeichnung hat sich in vielen Unternehmen geändert, man spricht nicht mehr von der Sekretärin, sondern von einer Assistentin der Geschäftsleitung oder einer Office Managerin. Wichtige Eigenschaften für eine Sekretärin sind eine selbstständige Arbeitsweise sowie ein sicheres Auftreten.

Speditionskaufmann/-frau

Der Speditionskaufmann/-frau verkauft Verkehrs- und logistische Dienstleistungen. Er berät Kunden aus Industrie und Handel dahingehend welches das optimale Verkehrsmittel zum Transport ihrer Waren ist. Der Transport kann über LKW, Eisenbahn, Flugzeug oder Schiff abgewickelt werden, immer abhängig von der Beschaffenheit der zu transportierenden Waren, der Dringlichkeit der Zustellung und den entstehenden Transportkosten.

Weiterhin beraten sie ihre Kunden bezüglich der Wahl der richtigen Transportverpackung und der Frachtroute. Bei Transporten über Landesgrenzen hinweg sind sie auch für Ausstellung und die Kontrolle der Zolldokumente zuständig.
Sie arbeiten typischerweise für Speditionen und Unternehmen aus der Logistikbranche aller Größenordnungen. Viele Speditionen haben sich auf bestimmte Kundenbranchen oder Produkte spezialisiert.

Bei ihrer Tätigkeit sind Fremdsprachen zur Kommunikation mit internationalen Kunden wichtig, vor allem gute Englisch­kenntnisse sind unabdingbar.

Steuerfachangestellte/r

Steuerfachangestellte sind meistens bei Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern oder vereidigten Buchprüfern angestellt. Sie unterstützen Steuerberater und Wirtschaftsprüfer bei der Beratung ihrer Mandanten. Sie entlasten den Steuerberater bei der Finanzbuchführung, erstellen Lohn- und Gehaltsabrechnungen, fertigen Steuererklärungen für Unternehmen und Privatpersonen an und bereiten Steuerabschlüsse vor.

Als Steuerfachangestellter ist man Ansprechpartner für die Mandanten, aber auch immer in Kontakt mit dem Finanzamt. Darüber hinaus sollte man genau und gewissenhaft arbeiten können und über mathematische Grundfertigkeiten verfügen. Da sich das Steuerrecht kontinuierlich verändert ist man als Steuerfachangestellter gezwungen sich laufend weiterzubilden.

Vertriebsingenieur/in

Für den Beruf des Vertriebsingenieurs ist ein technisches Studium Voraussetzung. Hinzukommen noch Fähigkeiten im Vertrieb und als Berater, Fremdsprachenkenntnisse und oft auch Reisebereitschaft.

Der Vertriebsingenieur verkauft technische Produkte, Anlagen, Systeme oder Dienstleistungen. In zunehmenden Maße werden Produkte und Systeme im Dialog mit dem Kunden vor Ort entwickelt und für ihn passgenau hergestellt. Durch den engen Kundenkontakt und die damit verbundenen Möglichkeiten zur Marktbeobachtung liefert der Vertriebsingenieur ein wertvolles Feedback für die eigene Produktstrategie im Unternehmen und setzt Impulse für Innovationen im Unternehmen.

Durch ihr technisches Verständnis und ihren intensiven Kundenkontakt übernehmen sie eine wichtige Schnittstellenfunktion im Unternehmen. Sie arbeiten in allen technisch orientierten Branchen, wie zum Beispiel in der Elektroindustrie, Maschinen- und Anlagenbau.

Berufskraftfahrer/in

Die Aufgaben eines Berufskraftfahrers richten sich nach seinem Tätigkeitsfeld. Zwar gibt es grundsätzliche Aufgaben eines Kraftfahrers, wie die Führung eines Fahrtenbuchs, die Tourenplanung, die Durchführung von Verkehrs- und Betriebs­sicher­heits­kontrollen des Fahrzeugs oder die Behebung kleiner Wartungsarbeiten und Reparaturen.

Die Tätigkeiten im Güter- und Personenverkehr unterscheiden sich jedoch deutlich. Kraftfahrer im Güterverkehr sind zumeist im Lkw, in Sattelzügen oder Sonderfahrzeugen, z.B. für Flüssigkeiten oder Lebendviehtransporten, oft auch über lange Distanzen unterwegs.

Kraftfahrer im Güterverkehr nehmen Traportsgüter an, prüfen die Frachtpapiere und die korrekte Verteilung und die Sicherung der Ladung. Sie sind auch verantwortlich für die Kontrolle des Fahrzeugs auf Funktionsfähigkeit, etwa Brems­anlagen und Räder. Während der Fahrten, die sowohl nachts als auch tagsüber stattfinden, müssen sie Lenk- und Ruhezeiten einhalten und sind häufig über mehrere Tage oder sogar Wochen unterwegs. Dabei übernachten sie während dieser Zeit zum Teil auch in der Fahrerkabine. Kraftfahrer sind nicht nur für die fristgerechte Ablieferung der Waren verantwortlich, sondern regeln auch alle Zollformalitäten.

Kraftfahrer im Personenverkehr sind entweder im Nahverkehr tätig und fahren Linienbusse, in denen sie, neben der technischen Überprüfung des Fahrzeugs, auch für Fahrkartenverkauf und -information zuständig sind. Oder sie sind im Reiseverkehr beschäftigt und befördern über längere Distanzen Reisegruppen. In diesem Fall übernehmen sie neben der Überprüfung des Fahrzeugs auch die Gepäckverstauung, die Kontrolle der Bordausstattung und die Regelung bei Grenzüberschreitungen.